Wir wählen Sorten nach Geschmack, nicht nach Lagerfähigkeit.
Eine Fleischtomate, die einen Tag nach der Ernte am intensivsten schmeckt, kommt im Großhandel nicht durch — bei uns kannst du sie genau dann mitnehmen. Ungleichmäßig in Form, empfindlicher beim Anfassen, schneller welkend, dafür mit Geschmack: das sind unsere Kandidaten. Sorten, die in vielen Fällen schmackhafter und interessanter sind als das, was im Großhandel landet — sich aber nicht für lange Lagerung oder lange Transportwege eignen.
Was bei uns wächst.
Tomaten in vielen Farben — gelb, gestreift, schwarz, gerippt, Ochsenherz, kleine Kirschtomaten an meterlangen Rispen. Möhren, die nicht alle orange sind. Salate in einer Auswahl, die du sonst nirgends findest. Eine ordentliche Kräuter-Auswahl. Kohlsorten, Mangold, Zucchini, Paprika, Gurken, Auberginen, Bohnen, später im Jahr Lauch und Kürbisse. In den Folientunneln wachsen die wärmeliebenden Sorten geschützt vor Wind und Regen — Ziel ist, dass es früh in der Saison Tomaten und Gurken gibt, möglichst schon ab Mai. Dazu Schnittblumen zum Selber-Schneiden.
Saisonrhythmus.
Im Mai und Juni starten wir mit dem ersten Salat, Spinat, Radieschen, frischen Kräutern, dazu früh die ersten Tomaten und Gurken aus dem Tunnel. Im Juli wird es bunt: Bohnen, Zucchini, Gurken aus dem Freiland. Im August explodiert der Tomatenstrauch — du erntest dann sehr wahrscheinlich mehr, als du essen kannst, und schenkst plötzlich Nachbar:innen welche. Im September und Oktober Kürbisse, Lauch, Kohl, Wintersalate. Wer eine ganze Saison dabei ist, kennt am Ende ein Jahr.
Außen rund um die Beete stehen Beerensträucher und Nussbäume — sie müssen noch wachsen, weil wir gerade aufbauen. In den nächsten Jahren liefern sie Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Walnüsse als Zugabe.
Kartoffeln und ähnliche Kulturen brauchen ein größeres Feld. Eier und Kartoffeln gibt es bei uns trotzdem — von anderen Betrieben aus der Region, die wir gerne weiterempfehlen.