Familie Hien
Wir sind die Familie Hien — Matthias, Josephine, Tobi, Sabrina, plus Eltern, Kinder, ein paar gute Freund:innen, die immer wieder helfen. Wir bauen seit 2024 an dem auf, was du hier siehst — nicht weil wir das Bauernhof-Romantik-Bild lieben, sondern weil es uns ernsthaft beschäftigt, wie wir lokal essen können, wenn alles immer globaler wird.

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Wir kommen aus der Eifel, und finden, dass es hier schöner ist als in den meisten Bildbänden. Aber wir sehen auch: viele Felder werden nicht mehr lebendig bewirtschaftet. Mineraldünger, Glyphosat, Monokultur — kurzfristig effizient, langfristig zerstören sich diese Methoden selbst. Der Boden wird arm und braucht jedes Jahr mehr Eingriffe, damit überhaupt noch was wächst.
Wir wollen das Gegenteil bauen — nicht aus Romantik, sondern weil wir wissen, dass es ökonomisch geht, wenn man es richtig anstellt. Bodenaufbau ernst nehmen heißt: No-Dig statt Pflug, eigener Kompost statt Mineraldünger, Vielfalt statt Monokultur, Agroforst statt Wind-zerschossener Flächen. Was wir aus dem Boden nehmen, geben wir zurück. Das geht — es dauert nur länger und zahlt sich später aus.
Selbsternte ist für uns das passende Format dazu, weil es zwei Probleme auf einmal löst: wir kommen ohne Logistik aus (kein LKW, kein Lager, kein Bündeln), und unsere Mitglieder sehen, wie wir wirklich arbeiten. Das ist ehrlicher als jedes Siegel — und kostet uns weniger, was wir an euch weitergeben können.
GECO ist unser Versuch, das so zu bauen, dass es ökonomisch trägt. Faire Bezahlung als Voraussetzung — wenn das nicht klappt, ist der Idealismus nichts wert, weil wir in fünf Jahren weg wären. Wir messen am Saisonende ehrlich, was hängenbleibt. Wenn's reicht, machen wir weiter. Wenn nicht, lernen wir.
Wo wir stehen — und was als Nächstes kommt.
Erste Skizzen, viele Spaziergänge über den Hang. Pacht-Vertrag, Vermessung, Bodenproben.
1.500 m² offene Beete, erste 600 m² Folientunnel. Agroforst-Reihen gepflanzt. Werkzeug-Schuppen steht.
Aussaat in vollem Gang. Erste Mitglieder-Einweisungen am Garten, Mitgliedskarten gedruckt.
Der Garten öffnet für Mitglieder. Erste Ernten, erste Wochenmail, erste Erfahrungen — von dir und von uns.
Was lief gut, was nicht? Wir setzen uns mit allen Mitgliedern zusammen — Saison 2 wird mit dem Feedback gebaut, nicht ohne.
Wir sind keine Aussteiger und keine Missionare. Wir wollen niemanden bekehren — wer „Bio" doof findet, soll trotzdem zur Tomate kommen, vielleicht versteht's der Geschmack besser als jedes Argument. Wir sind keine Influencer:innen — wir bauen keinen Instagram-Account auf, der wichtiger wird als die Beete. Wir sind kein Discounter mit Bio-Etikett — wir kompensieren keine industrielle Logik mit Marketing-Worten.
Wir sind eine Familie, die unterschiedliche Skills bündelt: Anbau-Wissen, Hand-Arbeit, Software, ein bisschen Buchhaltung, viel Geduld und einen Hang zu klaren Spielregeln. Wir wollen einen Garten, der trägt — ökologisch, ökonomisch, menschlich — und Schluss. Wenn das ankommt, ist das schön. Wenn andere Höfe daraus was lernen können, geben wir den Bauplan gern weiter. Das ist die ganze Vision.
Echte Bilder vom Garten, vom Werden, von dem was schon wächst. Mehr kommt mit der Saison — versprochen.




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