Häufige Fragen

Antworten — sortiert nach Thema.

Wir tragen hier zusammen, was uns am häufigsten gefragt wird. Fehlt was? Schreib uns einfach — wir antworten meistens am gleichen Tag und nehmen die Frage gleich in die FAQ auf, wenn sie öfter kommt.

Über GECO

Wir bauen das Gemüse an, du erntest es selbst. Wir sparen uns die Logistik, du sparst dir den Umweg über Lager und Supermarkt. Du bezahlst einen festen Mitgliedsbeitrag fürs Drumherum (Saatgut, Pflege, Werkzeug, Wasser) und pro Kilo das, was du tatsächlich mitnimmst. Frischer geht's nur, wenn du den Salat selbst pflanzt.

Saisonstart ist Mai 2026. Bis dahin laufen Aussaat, Tunnel-Aufbau, erste Mitglieder-Termine. Genaue Eröffnung kommt per Wochenmail — du erfährst es als Erste:r, wenn du auf der Warteliste bist.

Nein, bewusst nicht. Der Kontrollaufwand lohnt sich für einen Pilot-Garten unserer Größe nicht — die Gebühren wären höher als der Mehrwert. Wir arbeiten nach denselben Methoden, die für zertifizierte Bio-Höfe Pflicht sind: kein Kunstdünger, kein Gift, kein synthetisches Saatgut, eigener Kompost, samenfeste Sorten. Komm vorbei, schau es dir an. Ein Spaziergang über den Garten ist die strengere Kontrolle als jedes EU-Audit.

GECO ist eine Wortmarke, kein Akronym. Klingt eingängig, ist kurz, gehört zu uns. Eine Kundin hat mal „Gemüse-Kooperation“ reingelesen — finden wir charmant, ist aber keine offizielle Auflösung. Du darfst's nennen, wie du magst.

Nein. Wir sind ein Familienbetrieb (Hien und Hien GbR), der über die GECO GmbH die Software und Marke nutzt. Du wirst kein Anteilseigner, du sitzt in keiner Mitgliederversammlung. Du bist Mitglied — mit klaren Spielregeln, ohne Verein.

Werte & Vision

Fünf Säulen: Boden, der trägt (lebendige Erde als Voraussetzung, nicht Bonus). Sehen statt sagen (wir behaupten weniger, wir zeigen mehr). Nähe statt Reichweite (50 Mitglieder, nicht 50.000). Faire Arbeit, ehrlich gerechnet (wenn der Landwirt nicht davon leben kann, ist das System kaputt). Du gehörst dazu — ohne Pathos (kein Vorwissen nötig, kein Dresscode, keine Mindset-Aufnahmeprüfung).

Wir wollen Sasserath bauen — als Garten, der ökologisch, ökonomisch und menschlich trägt. Wenn das funktioniert, in der Eifel ein Netz lokaler Höfe inspirieren — nicht konkurrieren. Längerfristig: das Modell so dokumentieren, dass andere Höfe es anpassen können. Wir wollen kein Konzern werden, sondern zeigen, dass es ökonomisch + ökologisch + sozial gleichzeitig geht.

Weil Skala die Beziehung beschädigt. Wir wollen Mitglieder, keine Kundennummern — und das hört bei einer bestimmten Größe einfach auf zu funktionieren. 50 Mitglieder im Pilot, nach Saison 1 sehen wir, was die richtige Größe ist. Mehr nur, wenn Nähe nicht leidet.

Mitgliedschaft

20 €/Monat über sechs Monate Saison — also 120 € pro Saison. Plus Pro-kg-Bezahlung für das, was du tatsächlich mitnimmst. Eine Familie mit zwei Kindern gibt unterm Strich etwa so viel aus wie für eine Bio-Lieferkiste — bekommt aber mehr Frische, mehr Sortenvielfalt und mehr Sonne aufs Gesicht.

Eine Saison. Danach pausiert die Mitgliedschaft automatisch. Wenn du weitermachen willst, verlängerst du aktiv. Kein Auto-Verlängerungs-Trick.

Ja, jederzeit zum Saisonende. Innerhalb der Saison bleibt der Beitrag stehen — wir haben angebaut, das Gemüse wartet. Bei längerer Krankheit oder ähnlichem Härtefall melde dich, dann finden wir eine Lösung. Pause-Modus für reguläre Auszeiten ist möglich.

Phase 1: ein Konto pro Haushalt. Familienmitglieder ernten alle unter dem gleichen Konto-Namen — wer als Familie kommt, kommt als Familie. Großeltern, Geschwister, Patchwork — alle willkommen unter einem Konto.

Vielleicht ja, vielleicht nein. Wenn du oft kochst und Wert auf frisches Gemüse legst — auf jeden Fall. Wenn du selten Salat isst — eher nicht. Schreib uns, wenn du unsicher bist, wir können ehrlich sagen, ob's für dich passt oder ob ein Tagesticket (kommt Phase 2) die bessere Option wäre.

Vor Ort

Tageslicht. Genaue Öffnungszeiten kommen mit dem Saisonstart — Tendenz: jeden Tag, von Sonnenaufgang bis Dämmerung. Sonntag bewusst eingeschlossen — wir sind keine Behörde.

Nein. Du kommst, du erntest, du gehst. Mitgliedskarte mitnehmen — nur für den Fall, dass jemand fragt, wer du bist.

Im Mai/Juni ist das Sortiment kleiner, im Hochsommer und Herbst größer. Wir kommunizieren in der Wochenmail, was diese Woche reif ist und was kommt. Komm trotzdem — Salat und Kräuter gibt's praktisch immer, und der Spaziergang ist auch was wert.

Ausdrücklich ja. Eltern-Kind-Wochenende auf dem Garten ist genau das, wofür wir das hier auch machen. Kleine Hinweise: Kinder dürfen mit-ernten (gerne!), aber nicht durch die Beete laufen — die jungen Pflanzen mögen das nicht. Kinderwagen passen außenrum, nicht zwischen die Reihen.

An der Leine, außerhalb der Beete. Im Beet darf der Hund nicht — er versteht's hoffentlich. Ein Wassernapf am Eingang ist da.

Ja, Komposttoilette am Verkaufshaus. Einfach, sauber, funktioniert.

Phase 1: einzelne Schnuppertage und Führungen geplant — Termine kommen mit der Saison. Workshops und Einzelkundentage wachsen langsam mit. Wir wollen erst sehen, was unsere Mitglieder wollen, bevor wir ein volles Programm aufziehen.

Bezahlung

Du wiegst, schreibst Konto-Name, Code und Betrag auf einen Zettel, wirfst den in die Box. Wir buchen einmal pro Woche per Lastschrift ab — alles in einem Lauf, keine Mikro-Buchungen. Online (Phase 2) siehst du dann nach, was abgebucht wurde.

Vier Ziffern, die du beim Onboarding bekommst. Schützt dein Konto vor versehentlichen Buchungen durch Dritte. Du kannst ihn (Phase 2) jederzeit in der App ändern. Phase 1: melde dich, wenn du ihn ändern willst.

Ja. Bargeld wirfst du als Aufladung in die Kassette — das landet auf deinem Guthaben, von dem dann die Ernte abgebucht wird. So bleibt die Kasse sauber und wir haben kein Direkt-Verkauf-Chaos.

Nein. Vor Ort läuft alles analog — keine App, kein QR-Code, kein Handy-Rumfummeln im Beet. Die App (Phase 2) ist für zuhause: Saldo nachschauen, Code ändern, Guthaben aufladen, Quittung herunterladen. Wer's nicht will, kommt komplett ohne aus.

Schreib uns, wir korrigieren es manuell. Im Pilotjahr sehen wir die Zettel mit der Hand durch — Fehler fallen auf, und ehrlich: kleine Differenzen sind kein Drama. Wir sind im Aufbau, nicht im Audit.

Mit-Beernten & Erntegemeinschaft

Ja, das geht. Bei uns hilft man sich gegenseitig: Familie, Freunde, Nachbarn — auch andere Mitglieder. Wer für dich erntet, schreibt deinen Konto-Namen und deinen Bezahl-Code auf den Zettel; die Buchung läuft auf dein Konto. Was du der Person dafür gibst (Geld, Selbstgemachtes, ehrenamtlich), ist deine Sache. Wir helfen mit Pfandkisten und Tipps — und wenn du jemanden in deiner Gegend suchst, frag in der Garten-Runde (WhatsApp).

Vielleicht — wenn du nicht alleine fährst. Mehrere Mitglieder, die in einer Gegend wohnen, schließen sich zu Erntegemeinschaften zusammen. Eine Person fährt pro Woche, sammelt für zehn andere ein, verteilt zuhause. Macht den Aufwand pro Familie klein und die Ernte planbar. Wenn du Interesse hast, sag uns Bescheid — vielleicht gibt's schon Mitglieder in deiner Gegend.

Privat zwischen euch beiden — ja. Wir mischen uns nicht ein. Wichtig ist nur: keine Wiederverkaufs-Geschichten, das ist nicht der Sinn der Sache. Wir sehen am Prepaid-Konto, was abgebucht wurde — falls jemand jede Woche 50 kg Tomaten erntet, fragen wir nach. Im Zweifel ist Mit-Beernten Hilfe, kein Gewerbe.

Logisch, ja. Familien-Mit-Ernten ist sowieso erlaubt — Oma, Opa, Kinder, alle ernten unter dem gleichen Konto. Das ist kein Mit-Beernten im engeren Sinne, das ist einfach Familie.

Ökologie & Methoden

Wir pflügen nicht. Wir legen Mulch (Stroh, Pflanzenreste, Kompost) auf die Beete und lassen das Bodenleben die Arbeit machen. Regenwürmer, Pilze, Bakterien ziehen die Nährstoffe ein, die Wurzeln finden lockere Erde — und wir sparen uns einen Schlepper. Sieht eine Saison lang chaotisch aus, dann zahlt's sich aus.

Bäume und Sträucher zwischen den Beeten. Bei uns: Beerensträucher, Obstbäume, ein paar Hasel- und Walnussbäume. Schatten, Windschutz, Lebensraum für Bestäuber, und nebenbei Beeren, die du gleich pflücken kannst. Ein System, kein „Beet plus Baum“.

Wo immer möglich, ja. Samenfeste Sorten lassen sich nachziehen, sind oft geschmacksintensiver und bringen mehr Sortenvielfalt — auch alte und seltene Sorten, die du im Supermarkt nicht findest. Bei einigen Tomaten und Paprika nutzen wir auch F1-Sorten, weil sie unter unseren Bedingungen einfach besser tragen.

Kein Glyphosat, kein Insektizid, kein synthetisches Fungizid. Wenn überhaupt, dann zugelassene biologische Mittel (Neem, Kupfer-Gemenge bei Pilzdruck) — und auch das eher selten. Wir setzen auf Vielfalt, gesunde Böden und Mischkultur. Wenn was mal kaputt geht (Mehltau, Schnecken-Plage), kommunizieren wir das ehrlich.

Mehr als wir gerne hätten — die Eifel wird trockener. Deshalb Keyline-Anlage, Mulch (hält Feuchtigkeit), Tröpfchen-Bewässerung wo nötig. Brunnen + Regenwasser-Sammlung ergänzen den Anschluss. Das ist ein Lern-Thema für die ersten Saisons.

Vertrag & Verbindlichkeit

Wenn du den Vertrag aktiv unterschreibst — frühestens ab Frühjahr 2026, wenn die Saison-Details stehen und du beim Onboarding-Termin warst. Bis dahin: Warteliste = unverbindlich.

Du sagst Bescheid (oder schweigst, ist auch okay). Niemand verfolgt dich. Warteliste hält keinen fest.

Ja, 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht ab Vertragsabschluss. Details kommen mit dem Vertrag.

Kommt mit dem Vertrag, lange vor Saisonstart. Wir schreiben sie verständlich, in Du-Form, ohne Juristen-Deutsch wo möglich.

Frage nicht dabei?

Schreib uns. Wir antworten meistens am gleichen Tag — und nehmen die Frage gleich in die FAQ auf, wenn sie öfter kommt.